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Unschätzbarer Reichtum an Erfahrung und Leben

Generalvikar Georg Kestel verabschiedete in einem Entsendegottesdienst in Bamberg, St. Josef die Weltfreiwilligen in den Senegal, nach Tansania, Peru und Indien.
Entsendegottesdienst für den Weltfreiwilligendienst mit Generalvikar Georg Kestel
Datum:
Veröffentlicht: 3.8.26
Von:
Michael Kleiner
Bischof Severine Niwemugizi aus der tansanischen Partnerdiözese Rulenge-Ngara segnete die Weltfreiwilligen.

Für ein Jahr in den Senegal, nach Tansania, Peru oder Indien. Nicht als Tourist, sondern als Partner im Leben und in sozialen Einsatzfeldern wie Kindergärten, Schulen oder Waisenhäusern. Für neun junge Erwachsene wird das jetzt Realität – mit der Erzdiözese Bamberg und dem Weltfreiwilligendienst. Bei einem Entsendegottesdienst in Bamberg, St. Josef, beglückwünschte Generalvikar Georg Kestel die fünf Frauen und vier Männer zu ihrer Entscheidung. Sie würden an ihren Einsatzorten Dinge erleben, die anders sind, auf Komfort verzichten und mit anderen teilen. Aber, so Kestel: „Wer mit anderen teilt, der wird nicht ärmer, sondern bereichert.“ Der Reichtum an Erfahrung und Leben im kommenden Jahr würde den Freiwilligen auch für ihre Zukunft helfen.

Zwei Richtungen
Das Weltwärts-Programm geht in zwei Richtungen. Deswegen stellte sich auch eine Freiwillige aus dem Senegal vor:  Jeanne Ndione wird im Bamberger Maria-Ward-Gymnasium im Französischunterricht mitwirken. Doch damit nicht genug: Bischof Severine Niwemugizi aus der tansanischen Partnerdiözese Rulenge-Ngara, der schon viele Jahre lang im August als Urlaubsvertretung nach Frensdorf (Lkr. Bamberg) kommt, ließ es sich nicht nehmen, am Gottesdienst teilzunehmen, obwohl er erst am gleichen Tag aus seinem Heimatland angekommen war. Und auch aus der senegalischen Partnerdiözese Thiès war mit Jules Ndione ein Priester vertreten.

Anfang September reisen Jannis Bader und Sönke Möbius (beide Berlin) in den Senegal (über den BDKJ Diözesanverband Bamberg); Annika Schweizer (Stegaurach), Lukas Schmelzer (Gräfenhäusling) und Jakob Späth (Erlangen) nach Peru (über die Franziskusschwestern Vierzehnheiligen); Elisa Adelhard (Bayreuth), Dorthea Braig (Bayreuth) und Elisabeth Voigtländer (Jöhstadt/Erzgebirge) nach Tansania (über den BDKJ) und Ann Sophie Engel (Mainz) nach Indien (über die Franziskusschwestern).

Für den Einsatz der Freiwilligen werden alle Kosten für Vorbereitung und Aufenthalt vom Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit (BMZ) und der Erzdiözese Bamberg übernommen.

Bewerbungen für 2027
Übrigens: Ab sofort sind Bewerbungen für ein Auslandsjahr ab September 2027 wieder möglich: E-Mail: weltfreiwillige@erzbistum-bamberg.de, Tel. 0951/502 1606.